Mein Name ist Benno Cray.
Schon früh habe ich meine Leidenschaft für die Fotografie entdeckt und daraufhin eine klassische Ausbildung zum Fotografen gemacht. Nach meiner Ausbildung zog es mich noch für einige Jahre in die Arbeit als Fotoassistent. In dieser Zeit konnte ich für verschiedene Fotografen aus dem In- und Ausland arbeiten und dabei viele neue Eindrücke und Kenntnisse sammeln. Es war eine spannende und lehrreiche Zeit, in der ich nicht nur mein technisches Können vertiefen konnte, sondern auch meine Begeisterung für die kreativen Möglichkeiten der Fotografie immer weiter gewachsen ist.
Mein Vater hatte im Keller eine kleine Dunkelkammer, in der er seinem Hobby, der Fotografie, nachging. So kam ich schon früh mit dem Thema in Berührung. Als Junge fand ich natürlich auch Autos spannend, und ich erinnere mich noch gut an einen Moment: Bei uns im Ort parkte ein Auto, das ich so noch nie gesehen hatte. Es war ein Citroën-Kastenwagen, basierend auf der „Ente“. Ich habe es von vorne bis hinten fotografiert – es war einfach spannend, etwas Besonderes mit der Kamera festzuhalten. Diese kleinen Erlebnisse haben meine Begeisterung für die Fotografie geweckt.
Wie gesagt, erste Erfahrungen habe ich schon in der Dunkelkammer meines Vaters gesammelt. Der ausschlaggebende Punkt war dann das erste Semester an der Uni und die dort gewonnene Erkenntnis, dass ich lieber praktisch arbeiten möchte.
Meist erst recht spät. Oft ist es so, dass ich nach einiger Zeit auf etwas ältere Bilder von mir schaue und denke: "Hey, super Foto." Bei der Arbeit gebe ich jedoch immer mein Bestes, um schnell zu einem Ergebnis zu kommen, das für den Kunden passt und mit dem ich auch zufrieden bin.
Es ist nie zu früh, aber irgendwann kann es auch zu spät sein.
Je früher man einen Fotografen für ein Projekt ins Boot holt, desto besser wird das Ergebnis am Ende. Nur durch eine konstruktive Zusammenarbeit lassen sich die optimalen Rahmenbedingungen für perfekte Fotos schaffen.
Ein gutes Foto vereint gekonnte Komposition, perfektes Licht, klare Schärfe, harmonische Farben, emotionale Tiefe und kreative Perspektiven zu einem fesselnden Bild.
An der professionellen Fotografie gefällt mir am meisten, dass man mit einer Kamera und ein bisschen Magie Menschen zum Staunen, Lächeln und manchmal auch zum Tanzen bringen kann!
Zum einen lerne ich in der Corporate-Fotografie immer wieder spannende Branchen und Unternehmen kennen. Zum anderen ist es bei der Interior-Fotografie großartig, ein Bild von Anfang an aufzubauen und Stück für Stück ein perfektes Ergebnis zu gestalten.
Ein Profifotograf sieht Details wie winzige Lichttänze, unsichtbare Flecken, den rebellischen Haarstrang im Wind und den einen perfekten Winkel, den alle anderen übersehen!
Vielschichtig: Podcasts, Tutorials, aber auch Workshops mit Kollegen. Und natürlich immer wieder die Auseinandersetzung mit meinen eigenen Arbeiten.
Das ist immer wieder anders. Ich habe eine Zeit lang meine Mittelformatkamera geliebt wegen der Schärfe und der Auflösung. Zur Zeit bin ich aber gerne mit einer Systemkamera unterwegs, da sie so schnell und flexibel ist. Jedes Tool hat seine Vor- und Nachteile.
Technik ist zweitrangig, wenn man sie beherrscht – es geht darum, mit Kreativität und dem richtigen Auge einzigartige Momente einzufangen.
Es ist immer eine Abwägung, was am Set einfacher und schneller zu machen ist oder per Bildbearbeitung. So macht es keinen Sinn, ewig an Klamotten zu zuppeln, wenn es in Photoshop mit wenigen Klicks korrigiert ist.
Die eigene Arbeit genau analysieren und bei jedem Bild, was einem gefällt, genau nachzudenken, wie es wohl gemacht worden ist.
Wichtig ist, dass man Zeit investiert. Nur wenn ich stetig am Fotografieren bin, kann ich aus dem Ergebnissen lernen und weiß, dann wie man es macht oder eben nicht macht.