Mein erstes Foto mit einer "richtigen Kamera" war ein Wildschwein. Ich war damals so aufgeregt und wollte unbedingt sofort etwas fotografieren, da kam das Wildgehege in der Nähe meiner Wohnung gerade recht.
Von Kleinauf war ich immer von verschiedensten Tieren umgeben, außerdem war ich schon immer sehr naturverbunden und kreativ. Je älter ich wurde, desto mehr wuchs in mir der Wunsch, all das in seiner Einzigartigkeit festzuhalten. So kam ich von meiner ersten Einwegkamera als kleines Kind Schritt für Schritt bis zur professionellen Fotografie. Ich wusste sofort, dass ich mit der Fotografie meine Leidenschaft entdeckt hatte.
Die Tierfotografie ist sehr herausfordernd, jedes Tier ist anders. Man kann nicht einfach eine bestimmte Pose einfordern sondern muss mit dem arbeiten, was das Tier hergibt und mit dem es sich wohlfühlt. So läuft jedes Shooting auch komplett unterschiedlich ab und es bleibt immer interessant.
Außerdem kann man viele verschiedene Tiere streicheln, das ist ein toller Bonus.
Für mich gehört die digitale Nachbearbeitung fest zu meiner Kunst. Früher stand man dafür in der Dunkelkammer, heute sitzt man dafür am Computer. Egal wie: Die Rohdatei eines Fotos ist wie ein ungeschliffener Diamant - erst die Nachbearbeitung verleiht den Bildern den "Glanz", den sie und meine Kunden verdienen.