Mein Name ist Marc Lehmann, bin zurzeit 51 Jahre und ich wohne in Leverkusen. Ich interessiere mich für diverse Fotografie-Bereiche und probiere auch ständig etwas Neues aus.
Nein, an mein erstes Foto kann ich mich nicht erinnern. :-) Ich kann mich aber an mein erstes bezahltes Fotoshooting erinnern: Obwohl ich mich explizit über 3 Jahre auf mein gewerbliches Fotobusiness mit diversen Zertifizierungen, Schulungen und unzähligen Praxisstunden darauf vorbereitet hatte, war es ein ganz besonderer Moment. Es war ein Business-Shooting im Fotostudio und ich war sehr nervös. Es war - trotz der jahrelangen Vorbereitung - wie, als wenn man ins kalte Wasser springt.
Meinen ersten Kontakt zur professionellen Fotografie hatte ich im Jahr 2000 während meines ersten Studiums zum Informatiker mit der Fachrichtung Mediendesign. Seit dem war und ist die Fotografie meine Leidenschaft.
Erst, wenn auch der Kunde zufrieden ist und die Fotos auf seine Ziele aktiv einzahlen. Dort liegt bei jedem Fotoshooting die Messlatte.
Es kommt auf das Shooting drauf an: für Hochzeiten wird man oftmals schon 1-2 Jahre im Voraus gebucht, da die Termine stark begrenzt sind. Bei Buchungen für Business-Shootings o.ä. kann die Zeit zwischen Anfrage und Shooting auch nur ein paar Stunden betragen.
Es heißt: "Ein gutes Foto ist ein Foto, welches man sich länger als 1 Sekunde anschaut.". Da ist etwas Wahres dran. In der heutigen schnelllebigen Zeit, wo man täglich hunderte oder sogar tausende von Bildern und Videos konsumiert, ist dies schon etwas Besonderes.
Für mich ist darüber hinaus ein Foto dann gut, wenn es die Zielsetzung erreicht - und diese kann von Foto zu Foto unterschiedlich sein.
Ich weiß nicht, ob ich zwischen professionell und hobbymäßig unterscheiden würde. An der Fotografie gefallen mir verschiedene Dinge: der Kontakt und der Austausch mit den Menschen, die Möglichkeit, eine Stimmung einzufangen, Emotionen in Fotos sichtbar zu machen.
Auch hier würde ich nicht zwischen Profi und Amateur unterscheiden. Es kommt auf die Erfahrung und auf die Leidenschaft an, mit der man Fotografie betreibt. Durch eine langjährige Praxis sieht man die Welt oftmals aus dem Blickwinkel eines Fotografen: welche Perspektiven würde ich hier und jetzt nutzen, was wäre ein schönes Motiv.
Täglich. Ich lerne bei jedem Fotoshooting dazu. Inspiration bekomme ich aber auch durch Gespräch mit anderen Fotografen, über Bücher und Zeitschriften und natürlich auch über Beiträge im Internet.
Kommt auf die Zielsetzung an: sind es Hochzeitsfotos, Businessfotos, Bewerbungsfotos oder sind es Fotos für freie künstlerische Projekte?
Im Moment fotografiere ich mit verschiedenen Sony Kameras (A7RV, A7III, A7RIV). Mobil bin ich z.B. mit Blitz-Equipment von Godox unterwegs, im Studio nutze ich u.a. Jinbei-Blitze.
Es heißt: "Der Fotograf macht das Bild.". Das stimmt. Ein Bild lebt von der Perspektive, dem Ausschnitt, der Komposition und dem Licht. Moderne Kameras unterstützten jedoch den Fotografen dabei, die Fotos zu generieren. Es ist natürlich auch so, dass für bestimmte Zwecke auch bestimmte Technik (z.B. für Macro-, Sport- oder Event-Fotografie) hilfreich - wenn nicht sogar - notwendig ist.
Meinen ersten Fotoauftrag bekam ich direkt über meine damalige Webseite, die ich für SEO optimiert hatte, um relativ weit oben gefunden zu werden.
Ansonsten ist es sicher ratsam, auch im Bekannten- und Familienkreis nach Möglichkeiten zu suchen, um den Druck am Anfang nicht zu stark werden zu lassen.
Da ich in RAW fotografiere, ist die digitale Nachbearbeitung für mich ein integraler Bestandteil der Fotografie. Erst durch die Nachbearbeitung wird das Bild entwickelt und generiert so den USP des Fotografen.
1. Fotografieren!
2. Inspirieren lassen von anderen Fotografen!
3. Technik beherrschen!
4. Fotografieren!
Weiterbildung, Reisen, Austausch mit anderen Fotografen und Zeitnehmen fürs Fotografieren sind wichtige Bausteine, um kontinuierlich besser zu werden.