fotosbysascha - Sascha Mensching aus Obersulm

fotosbysascha

160 € / Stunde
Authentische Fotografie aus Leidenschaft & Präzision. Seit über 40 Jahren an der Kamera verbinde ich analoges Handwerk mit modernster Sony High-End-Technik. Mein Fokus: Echte Momente und Charakterköpfe – garantiert ohne künstliche Beautyretusche.
 
fotosbysascha
 
Herzlich willkommen! Ich bin Sascha.

Meine Reise in die Welt der Bilder begann bereits vor über 40 Jahren mit einem Baum im heimischen Garten in der Saar-Pfalz. Was mit einer einfachen „Knipse“ und der Begeisterung meiner fotografierenden Familie begann, führte mich über die harte Schule der analogen Spiegelreflexkameras (wie der VSL 1 und den legendären Nikon F4/F5) bis hin zur heutigen digitalen Oberklasse.

Was mich auszeichnet: IT-Präzision trifft auf analoges Herzblut.
Im Hauptberuf bin ich als IT-Berater tätig. Diese Affinität zur Technik nutze ich heute, um mit meinem Sony Alpha 7R System und erlesenen Optiken wie der Zeiss Batis-Reihe oder dem Sony 100mm STF das Maximum an Details und Ästhetik für Sie herauszuholen. Doch bei aller Technikliebe bleibt mein wichtigstes Werkzeug mein Auge.

Meine Philosophie: Echt statt glattgebügelt.
Ich bin fest davon überzeugt, dass jeder Mensch eine natürliche Ausstrahlung besitzt, die keine künstliche Beautyretusche benötigt. Meine Aufgabe als Fotograf ist es, Sie durch Lichtsetzung und den richtigen Moment so in Szene zu setzen, dass Sie sich in Ihren Bildern nicht nur wiedererkennen, sondern wohlfühlen. Ob emotionale Hochzeitsbegleitung, Charakter-Porträts oder präzise Architekturaufnahmen – ich fange das Wesentliche für Sie ein.

Stetige Weiterentwicklung bei den Besten.
Trotz jahrzehntelanger Erfahrung bleibe ich nie stehen. Masterclasses bei Größen wie Guido Karp und Aline Atzler haben meinen Blick für Licht und Emotionen nachhaltig geschärft. Als Mitglied der Handwerkskammer Heilbronn-Franken stehe ich für Zuverlässigkeit und handwerkliche Qualität.

Ich freue mich darauf, Ihre Geschichte in zeitlosen Bildern zu erzählen – authentisch, ehrlich und professionell.

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74182 Obersulm
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Kannst Du Dich kurz vorstellen?

Ich bin Sascha, 50 Jahre jung, und lebe die Fotografie seit vier Jahrzehnten. Als IT-Berater schätze ich Präzision und moderne Technik – Werte, die auch meine fotografische Arbeit prägen. Seit über 22 Jahren begleite ich als Mitglied der Handwerkskammer Heilbronn-Franken professionell Kunden bei Events, Hochzeiten und im Business-Bereich.

Mein Spektrum: Von emotionalen Porträts für Groß und Klein über Event- und Konzertfotografie bis hin zur präzisen Produkt-, Landschafts- und Architekturfotografie sowie Videografie. Für Ihre Veranstaltungen biete ich zudem einen Fotobox-Verleih an.

Mein Fokus: Das Wesentliche
In meiner Arbeit stehen Sie im Mittelpunkt. Besonders bei Veranstaltungen liebe ich das Zusammenspiel zwischen dem „großen Ganzen“ und den flüchtigen Details, die Ihre Erinnerungen auch nach Jahren lebendig halten. Authentizität statt künstlicher Retusche steht für mich dabei immer an erster Stelle.

Kannst Du Dich noch an Dein erstes Foto erinnern? Was war es?

Ja, sehr genau! Mein allererstes Foto war ein Baum in unserem Garten in der Saar-Pfalz.

Damals war ich gerade einmal sechs Jahre alt und hielt meine erste kleine „Knipse“ in den Händen. Es gab keine Einstellmöglichkeiten, keine Technik, die mich ablenken konnte – es ging nur um diesen einen Moment und das Motiv vor mir.

Wenn ich heute darüber nachdenke, ist dieser Baum ein schönes Symbol für meinen Weg: Er steht für Beständigkeit und das Wachstum meiner Leidenschaft, die mich nun schon seit über 40 Jahren begleitet. Auch wenn die Kameras heute weitaus komplexer sind als meine erste Kamera damals, ist der Kern meiner Fotografie gleich geblieben: Den richtigen Blick für das Motiv zu finden, das direkt vor einem steht.

Wie bist Du zur Fotografie gekommen?

Man könnte sagen, die Fotografie liegt mir im Blut. Da meine Mutter und mein Onkel als Fotografen aktiv waren, kam ich schon als Sechsjähriger zu meiner ersten eigenen Kamera – einer einfachen „Knipse“, perfekt für den reinen Blick auf das Motiv.

Mit acht Jahren folgte die erste echte Spiegelreflexkamera, eine VSL 1. Von diesem Moment an gab es kein Zurück mehr. Mein Weg führte mich durch die Ära analoger Spitzenmodelle wie der Nikon F4 und F5, die mich jahrelang begleiteten.

2013 wagte ich den Sprung in die digitale Oberklasse. Seit der Sony Alpha 7R bin ich diesem System und der R-Serie treu geblieben. Sie bietet mir heute die Präzision und Auflösung, die ich für meine professionellen Arbeiten in der Event- und Produktfotografie benötige. Mein technischer Hintergrund als IT-Berater hilft mir dabei, das Maximum aus dieser modernen Technik herauszuholen.

Wann bist Du mit Deiner Arbeit zufrieden?

Ich bin erst dann zufrieden, wenn zwei Dinge perfekt zusammenkommen: Technik und Emotion.

Als IT-Berater habe ich einen hohen Anspruch an die technische Qualität. Ein Bild muss für mich handwerklich sauber sein – die Schärfe muss sitzen, das Licht muss die Stimmung unterstreichen und der Bildaufbau muss stimmen.

Doch die Technik ist nur das Fundament. Wirkliche Zufriedenheit empfinde ich, wenn ich den Moment erlebe, in dem meine Kunden sich in den Bildern wiedererkennen und wohlfühlen. Da ich auf künstliche Beautyretusche verzichte, ist mein Ziel ein authentisches Ergebnis. Wenn ein Kunde sagt: „Das bin genau ich – und ich wusste gar nicht, dass ich so gut aussehen kann“, dann habe ich meinen Job richtig gemacht.

Zufrieden bin ich, wenn das Foto nicht nur ein Abbild ist, sondern eine Erinnerung weckt, die auch nach Jahren noch Bestand hat – sei es das flüchtige Lächeln bei einer Hochzeit oder die perfekte Inszenierung eines Produkts.

Wann ist der richtige Zeitpunkt, um Kontakt zum Fotografen aufzunehmen?

Kurz gesagt: Sobald Ihr Termin steht! Da ich die Fotografie mit großer Präzision neben meinem Hauptberuf als IT-Berater betreibe, ist eine frühzeitige Planung für beide Seiten Gold wert.

Hochzeiten & Events: Ideal sind 6 bis 12 Monate Vorlauf, besonders für Samstage im Sommer. Aber: Fragen Sie auch gerne kurzfristig an! Manchmal ergeben sich spontan Lücken im Kalender oder Termine verschieben sich – ich helfe gerne, wenn es zeitlich passt.

Porträts, Produkte & Architektur: Hier reicht meist ein Vorlauf von 2 bis 4 Wochen. So bleibt genug Zeit für Locationsichtung, Lichtabstimmung oder logistische Abläufe.

Kurzentschlossene: Fragen kostet nichts! Ich realisiere auch sehr gerne spontane Projekte.

Mein Tipp: Warten Sie nicht auf das „perfekte Konzept“. Oft entstehen die besten Ideen im ersten Gespräch. Kontaktieren Sie mich einfach, sobald Sie eine ungefähre Vorstellung von Datum und Umfang haben.

Was macht Deiner Meinung nach ein gutes Foto aus?

Ein gutes Foto ist für mich mehr als ein Abbild. Es vereint drei Faktoren:

Die Resonanz: Ein Bild ist exzellent, wenn es Sie auch nach Jahren noch das Lachen oder die Atmosphäre spüren lässt. Es transportiert eine Geschichte, die über den Moment hinausgeht.

Die Reduktion: Der Fokus liegt auf der Person. Ein gutes Foto nutzt Licht, Schatten und Bildaufbau, um die Emotion exakt zu betonen, ohne durch unnötigen Ballast abzulenken.

Das Handwerk: Als IT-Berater und Fotograf der analogen Schule ist mir technische Präzision wichtig. Belichtung und Schärfe sind das Fundament, aber die Technik darf nie die Oberhand gewinnen. Sie dient dazu, Natürlichkeit zu unterstreichen, nicht sie durch Filter zu ersetzen.

Kurz gesagt: Ein gutes Foto ist ehrlich. Es zeigt Sie nicht maskiert durch Beautyretusche, sondern in Ihrem besten Licht – authentisch, lebendig und zeitlos.

Was gefällt Dir an der professionellen Fotografie am meisten?

Es ist ein Privileg, Momente für die Ewigkeit festzuhalten. In der Profi-Fotografie geht es mir nicht nur um den Auslöser, sondern um die Verbindung: Wenn die Distanz schwindet und echte Emotionen sichtbar werden. Dieses Vertrauen bei Trauungen, Konzerten oder Porträts ist mein Antrieb.

Mich fasziniert das Zusammenspiel von Handwerk und Intuition. Als IT-Berater liebe ich die technische Perfektion meiner Sony Alpha 7R. Doch das Schönste ist, diese Technik so souverän zu beherrschen, dass ich sie im Moment vergessen kann. Dann zählt nur noch der Blick durch den Sucher: das Spiel mit dem Licht, das ein Produkt lebendig macht, die flüchtige Geste eines Kindes oder die Architektur, die durch Perspektive ihre wahre Größe entfaltet.

Das schönste Kompliment ist, wenn Kunden durch meine Bilder Details entdecken, die sie in der Hektik selbst gar nicht wahrgenommen haben. Dieses „Sichtbarmachen“ begeistert mich seit über 40 Jahren.

Was ist das Besondere an dem Genre, auf das Du Dich spezialisiert hast?

Das Besondere meiner Arbeit ist der Verzicht auf eine zu enge Spezialisierung. Ich bewege mich in zwei Welten: der emotionalen Eventfotografie und der präzisen Sachfotografie.

Event (Hochzeit, Porträt, Konzert): Hier zählt die Unwiederbringlichkeit. Ein flüchtiger Blick oder die Energie auf der Bühne lassen sich nicht wiederholen. Meine Aufgabe: Die Technik blind beherrschen und menschlich voll präsent sein. Das Ziel ist die authentische Momentaufnahme – ganz ohne Beautyretusche.

Architektur- und Produktfotografie: Hier fasziniert mich die absolute Kontrolle. Als IT-Berater liebe ich Struktur und Geometrie. Durch Lichtführung und Perspektive arbeite ich die Wertigkeit eines Produkts oder Gebäudes heraus.

Das verbindende Element: Es geht immer um den Blick für das Wesentliche. Diese Abwechslung hält meinen Blick frisch und sorgt dafür, dass ich auch nach 40 Jahren mit Neugierde durch den Sucher schaue.

Welche Details sieht nur ein Profifotograf?

Ein Profi sieht das fertige Bild im Kopf, bevor er den Auslöser berührt. Es sind Nuancen, die den Unterschied zum Schnappschuss machen:

Lichtqualität: Ich achte auf Catchlights in den Augen und wie Streulicht Konturen vom Hintergrund trennt. Wer Licht liest, sieht störende Schatten, bevor sie entstehen.

Hintergrund-Check: Ich scanne Bildränder sofort nach Ablenkungen wie Steckdosen oder Ästen, die optisch aus dem Kopf „wachsen“.

Geometrie: In der Architektur sehe ich stürzende Linien oder schiefe Horizonte sofort. Diese Ordnung gibt dem Bild Ruhe und Professionalität.

Mikromimik: Ich erkenne das Aufblitzen einer Emotion, kurz bevor sie das Gesicht voll erreicht. Diesen Moment abzupassen, ist das Ergebnis von 40 Jahren Beobachtung.

Potenzial: Durch den Sucher meiner Sony Alpha 7R sehe ich bereits, was ich später in der RAW-Entwicklung aus den Details herausholen kann.

Kurz gesagt: Ein Profi sieht nicht nur, was da ist, sondern vor allem, was stört.

Wie bildest Du Dich weiter?

In der Fotografie bleibt die Zeit nie stehen. Meine Weiterbildung findet heute vor allem durch Inspiration und gezielten Austausch statt:

Masterclasses bei den Besten: Um mein Auge und meine Bildsprache stetig zu verfeinern, suche ich den Dialog mit internationalen Größen. Besonders die Workshops bei Guido Karp im Bereich Charakter-Porträt und Konzertfotografie sowie bei Aline Atzler für moderne, emotionale Hochzeitsfotografie haben mich nachhaltig geprägt.

Bildsprache & Licht: Ich setze mich intensiv mit internationaler Event- und Architekturfotografie auseinander. Dabei geht es mir um das tiefe Verständnis von Lichtführung und Komposition.

Netzwerk: Wichtig ist mir der Austausch mit Kollegen, auch im Rahmen meiner Mitgliedschaft in der Handwerkskammer Heilbronn-Franken.

Mein Credo: Man lernt nie aus. Nach 40 Jahren an der Kamera weiß ich: Die beste Schule ist die tägliche Praxis. Jedes Shooting lässt mich wachsen.

Was möchtest Du mit Deinen Fotos ausdrücken?

Ich möchte vor allem eines: Die Echtheit des Augenblicks bewahren. In einer Zeit, in der Bilder oft durch Filter und KI verändert werden, setze ich auf Authentizität. Wahre Schönheit liegt für mich nicht in der Retusche, sondern in der Ehrlichkeit eines Moments.

Bei Menschen: Ich möchte den Charakter sichtbar machen. Ein Porträt oder Hochzeitsfoto soll zeigen, wie man sich in diesem Moment gefühlt hat – die Freude, Aufregung oder Konzentration spüren lassen.

Architektur & Produkt: Hier drücke ich Wertigkeit und klare Struktur aus. Meine Bilder unterstreichen die Intention des Designers und bringen Ordnung in eine komplexe Welt.

Mein Ziel: Meine Bilder sollen zeitlos sein und für sich selbst sprechen. Ein Foto ist gelungen, wenn es nach Jahrzehnten noch dieselbe Kraft besitzt wie am ersten Tag – weil es eine wahre Begebenheit ohne Maske zeigt.

Mit welcher Ausrüstung fotografierst Du am liebsten?

Mein Herz schlägt für Technik mit Charakter. Nach Jahrzehnten mit den analogen Legenden Nikon F4 und F5 arbeite ich heute konsequent mit dem hochauflösenden Sony Alpha 7R System.

Meine Objektiv-Favoriten:
Um Motive perfekt einzufangen, setze ich auf Optiken mit eigener Handschrift:

Zeiss Batis-Reihe: Diese Linsen bieten eine unverwechselbare Farbwiedergabe und Plastizität für Porträts und Events.

Sony 100mm STF: Mein Favorit für Porträts. Dank Smooth-Transfocus-Technik erzeuge ich ein unglaublich weiches, künstlerisches Bokeh.

Sigma 12-24mm: Unverzichtbar für Architektur- und Landschaftsaufnahmen, um Räume dynamisch einzufangen.

Mein Credo:
Da ich auf Beautyretusche verzichte, setze ich das Licht direkt beim Shooting perfekt. Die beste Technik nützt nichts ohne das Verständnis für Licht und Komposition, das ich von der Pike auf analog gelernt habe. Meine Kameras sind Partner, um dieses Wissen digital umzusetzen.

Wie wichtig ist Technik beim Fotografieren?

Technik ist ein wichtiges Werkzeug, aber niemals der Hauptdarsteller. Ohne ein tiefes Verständnis für das Zusammenspiel von Belichtung, Blende und ISO nützt die teuerste Ausrüstung nichts.

Ich habe mein Handwerk von Grund auf analog gelernt. In einer Zeit, in der man sich jedes Bild genau überlegen musste, entwickelt man ein instinktives Gespür für Licht und Inszenierung. Durch meine über 40-jährige Erfahrung besitze ich ein Fundament, das weit über das bloße Bedienen einer Kamera hinausgeht.

Zwar schätze ich die Möglichkeiten moderner High-End-Systeme wie der Sony Alpha 7R-Serie sehr, doch am Ende entscheidet immer der Mensch hinter der Kamera über den Moment.

Mein Credo: Die Technik muss blind beherrscht werden, damit der Kopf frei bleibt für das Wesentliche: den Menschen und den Augenblick.

Was hast Du gemacht, um die ersten Fotoaufträge zu bekommen?

Meine ersten Aufträge verdanke ich dem ehrlichsten Weg: Empfehlungen und Präsenz. Da ich schon früh als „der mit der Kamera“ bekannt war, kamen Anfragen aus dem Umfeld fast von selbst. Mein Onkel und meine Mutter hatten fotografische Spuren gelegt – ein Erbe, das ich mit Leidenschaft fortführe.

Der „Fuß in der Tür“: Anfangs fotografierte ich bei kleinen Events und Konzerten, oft aus Begeisterung für die Musik. Als die Leute die Ergebnisse sahen – damals noch im Labor entwickelt –, sprach sich die Qualität schnell herum.

Vertrauen durch Kontinuität: Seit über 22 Jahren professionell unterwegs, ist Zuverlässigkeit mein größtes Marketingtool. Wer mich für eine Hochzeit buchte, fragt Jahre später oft für Familienfotos oder Firmenjubiläen an. Die Mitgliedschaft in der Handwerkskammer Heilbronn-Franken unterstreicht seit 2010 dieses professionelle Fundament.

Kurz gesagt: Ich überzeuge durch Leistung und ein handwerkliches Fundament, das ich von Kindesbeinen an gelernt habe.

Welchen Stellenwert hat die digitale Nachbearbeitung für Dich?

Eines vorweg: Übertriebene Beautyretusche ist nicht mein Ding. Ich möchte, dass Sie sich auf den Fotos wiedererkennen – authentisch, lebendig und echt. Meine Aufgabe ist es, Sie durch das richtige Licht vor Ort strahlen zu lassen, statt den Charakter später digital zu verfälschen.

Dennoch hat die Nachbearbeitung einen festen Platz in meinem Workflow:

Die RAW-Entwicklung: Als moderne „digitale Dunkelkammer“ ist sie Pflicht. Ich optimiere Kontraste, Farben und Dynamik, um das Maximum aus meinen hochwertigen Zeiss- und Sony-Optiken herauszuholen.

Der Feinschliff: Ich korrigiere Belichtung und Bildschnitt für eine perfekte Bildwirkung. Dabei habe ich einen sehr hohen Anspruch an die technische Sauberkeit jeder Datei.

Mein Ziel: Die Software soll das Foto unterstützen, nicht ersetzen. Ein gutes Bild entsteht durch das Auge des Fotografen und die Lichtqualität vor Ort – am Rechner folgt lediglich der professionelle Schliff.

Welche Tipps würdest Du einem Hobbyfotografen geben, um bessere Fotos zu machen?

Nach über 40 Jahren an der Kamera sind es nicht Gadgets, sondern die Einstellung zum Motiv, die den Unterschied machen. Meine drei wichtigsten Ratschläge:

Lerne das Licht kennen: Die beste Kamera nützt nichts, wenn man Licht nicht versteht. Achte darauf, wie Schatten fallen. Wer Licht lesen kann, braucht später kaum Retusche.

Rein ins Handwerk: Ich habe mit acht Jahren auf einer analogen VSL 1 ohne Automatiken angefangen. Das zwingt einen, das Zusammenspiel von Blende, ISO und Zeit blind zu beherrschen. Nur so bleibt der Kopf frei für die Emotion des Augenblicks.

Perspektive wechseln: Ein gutes Foto entsteht durch Bewegung. Geh in die Knie oder nutz den „Turnschuh-Zoom“. Oft entscheidet ein halber Meter, ob ein störendes Detail verschwindet oder die Geometrie perfekt aufgeht.

Mein Rat: Fotografiere, was dich berührt, nicht den Trend. Ein ehrliches Foto – wie mein allererstes Bild in der Saar-Pfalz – hat oft mehr Seele als ein kühles Hochglanzbild.

Worin sollten angehende Fotografen und Fotografinnen unbedingt investieren und warum?

Investieren Sie nach über 40 Jahren Erfahrung nicht in den neuesten Kamerabody – dieser ist schnell überholt. Setzen Sie stattdessen auf Dinge mit Bestand:

In erstklassiges „Glas“: Ein hochwertiges Objektiv überdauert Generationen. Linsen mit Charakter, wie die Zeiss Batis-Reihe oder das Sony STF, definieren Plastizität und Bokeh. Sie sind das Auge Ihrer Kamera.

In das Verständnis von Licht: Fotografieren heißt „mit Licht schreiben“. Wer lernt, Licht zu formen (etwa mit mobilem Blitz), muss später nichts „retten“. Ein perfekt gesetztes Licht macht jede Beautyretusche überflüssig.

In Ausbildung & Austausch: Gute Technik allein macht keine Bilder. Workshops bei Profis wie Guido Karp oder Aline Atzler waren für mich entscheidende Meilensteine. Der Blick über den Tellerrand schärft das Auge mehr als jedes Megapixel-Upgrade.

Mein Rat: Investieren Sie in Geduld. Wie ich schon mit acht Jahren an meiner VSL 1 lernte: Das Bild entsteht im Kopf, die Kamera ist nur das Werkzeug.