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38378 Warberg
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Kannst Du Dich kurz vorstellen?

Mein Name ist Marius Gronde, 30 Jahre alt und Fotograf aus absoluter Leidenschaft. Mein Antrieb ist es, Menschen mit meiner Fotografie von ihrer schönsten, beeindruckendsten, coolsten oder spannendsten Seite zu zeigen und ihnen damit eine Freude zu machen.

Kannst Du Dich noch an Dein erstes Foto erinnern? Was war es?

Das war als junger Erwachsener auf der Terrasse meiner Eltern beim sommerlichen Grillen. Ich hatte mein Interesse an der Fotografie bekundet und spontan die Anfängerkamera meiner Eltern "gekapert". Mein erstes Foto war in faszinierter Eile vom wunderschönen Kerzenhalter auf dem Tisch gemacht.

Wie bist Du zur Fotografie gekommen?

Zu meinem vierten Geburtstag bekam ich eine Kinderkamera von Fischer Price geschenkt. Später machte ich gerne Fotos mit dem Smartphone und war fasziniert davon, welche Wirkung man mit welchen Techniken erzeugen kann. Der Schritt zur ersten eigenen, echten Kamera und von dort zur fortschreitenden Professionalisierung war dann naheliegend.

Wann bist Du mit Deiner Arbeit zufrieden?

Das ist gar nicht so einfach. Ich würde sagen: Wenn mein Kunde zufrieden ist. Und natürlich lege ich bei meinen Fotos enorm hohe Maßstäbe an. Bevor ich selbst ein Foto von mir veröffentliche, muss es mir zu 100% gefallen.

Was macht Deiner Meinung nach ein gutes Foto aus?

Eine handwerklich saubere Gestaltung: Eine schöne Komposition, ein toller Bildwinkel, technisch einwandfreie Umsetzung.
Vor allem aber eins: Echte Emotion.

Was ist das Besondere an dem Genre, auf das Du Dich spezialisiert hast?

Die Menschenfotografie ist unabhängig vom Genre enorm facettenreich. Ob sportliche Action, große Gefühle bei Hochzeiten oder glamouröse Events, an die man sich noch Jahre später erinnert – Menschen geben einem oft etwas zurück, das weit über das eigentlich Honorar hinausgeht.

Welche Details sieht nur ein Profifotograf?

Eine gute Bildkomposition. Ein passender Vorder- und Hintergrund. Das richtige Licht. So viele wichtige Dinge, die man mit "einmal kurz das Smartphone gezückt und draufgehalten" einfach nicht bekommt.

Wie bildest Du Dich weiter?

Das ist das Schöne an der Fotografie: Es gibt immer neue Techniken, neue Technik, neue Ideen zu lernen und auszuprobieren. Inspiration dazu gibt es überall: Bei Kollegen, in einschlägiger Literatur, im Internet und und und.

Was möchtest Du mit Deinen Fotos ausdrücken?

Wie die schönste bzw. beste Seite der fotografierten Person aussieht. Mit ihrer ganzen Persönlichkeit und allem, was sie ausmacht.

Mit welcher Ausrüstung fotografierst Du am liebsten?

Ich bin ein Freund von hohen Brennweiten. Alles über 50mm nutze ich gerne, insbesondere mein geliebtes 85mm f/1.4.
Markentechnisch bin ich ein Fan von Canon und Sigma und schätze die hohe Verarbeitungsqualität, Haptik und Abbildungsleistung.

Wie wichtig ist Technik beim Fotografieren?

Sie ist wichtig für bestimmte Aspekte und ab einem gewissen Anspruch. Allerdings kann ein guter Fotograf auch mit weniger gutem Equipment tolle Fotos machen, während ein schlechter Fotograf auch mit dem besten Equipment nichts zustande bringen wird.

Was hast Du gemacht, um die ersten Fotoaufträge zu bekommen?

Die ersten Aufträge waren klassisch im Bekannten- und Freundeskreis mit Mundpropaganda. Danach wurde es mehr oder weniger zu einem Selbstläufer.

Welchen Stellenwert hat die digitale Nachbearbeitung für Dich?

Einen hohen. Ich bin kein Freund davon, ein Foto komplett zu verändern, aber die Enhance-Wirkung professioneller Bildbearbeitung ist einfach zu wichtig, um sie außer Acht zu lassen.

Welche Tipps würdest Du einem Hobbyfotografen geben, um bessere Fotos zu machen?

Fotografiere, fotografiere, fotografiere. Fotografiere alles, was du in die Finger kriegen kannst. Lerne professionelle Bildgestaltung und -bearbeitung, schaue dir Videos an oder suche dir am besten jemanden, der dich anleitet. Aber eigene Erfahrung ist durch nichts zu ersetzen.

Worin sollten angehende Fotografen und Fotografinnen unbedingt investieren und warum?

In sich selbst. Nimm dir eine Anfängerkamera und lerne erst die Grundlagen, bevor du in besseres Equipment investiert. Wenn es dann soweit ist, besorge dir lieber ein qualitativ hochwertiges Objektiv. Die bessere Kamera kommt später.

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