Max Knechten - Max Knechten aus Krefeld

Max Knechten

Fotograf, Art Director und Marketingexperte mit Schwerpunkt auf Fashion, People und visueller Markenkommunikation.
Max Knechten
 
Ich bin Max und habe Fotografie an der FH Dortmund studiert. Heute arbeite ich in verschiedenen kreativen Bereichen, vor allem in der Fotografie, Art Direction, im Marketing und Design. Dabei entwickle ich visuelle Konzepte, produziere Fotos und Inhalte und begleite Projekte von der ersten Idee bis zur fertigen Umsetzung.

In meiner fotografischen Arbeit beschäftige ich mich vor allem mit Fashion- und Peoplefotografie. Mich interessiert dabei nicht nur die Person oder die Kleidung vor der Kamera, sondern vor allem die Stimmung, die Haltung und die Geschichte hinter einem Bild. Für mich muss ein Foto nicht technisch perfekt sein. Viel wichtiger ist, dass es etwas auslöst und man beim Betrachten kurz hängen bleibt.

Neben der Fotografie arbeite ich auch an Kampagnen, Markenauftritten, Produktinszenierungen und anderen visuellen Projekten. Ich mag es, unterschiedliche Bereiche miteinander zu verbinden und nicht nur ein einzelnes Bild zu gestalten, sondern eine ganze Idee sichtbar zu machen.

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47829 Krefeld
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Kannst Du Dich kurz vorstellen?

Ich bin Max und habe Fotografie an der FH Dortmund studiert. Heute arbeite ich in verschiedenen kreativen Bereichen, vor allem in Fotografie, Art Direction, Marketing und Design. Dabei entwickle ich Konzepte, gestalte visuelle Inhalte und begleite Projekte von der ersten Idee bis zur fertigen Umsetzung.

Kannst Du Dich noch an Dein erstes Foto erinnern? Was war es?

Ganz ehrlich: Ich habe keinen blassen Schimmer mehr, was mein erstes Foto war. Das ist einfach schon viel zu lange her. Fotografiert habe ich aber schon früh und irgendwann wurde daraus immer mehr als nur ein Hobby.

Wie bist Du zur Fotografie gekommen?

Bevor ich zur Fotografie gekommen bin, habe ich erst Jura und später Wirtschaftsinformatik studiert ... beides allerdings nicht zu Ende. Mir hat dabei einfach immer das Kreative gefehlt. Früher war ich sowieso meistens derjenige, der eine Kamera dabeihatte und alles festgehalten hat. Irgendwann wurde mir klar, dass genau darin meine Stärke und auch meine Leidenschaft liegt. Deshalb habe ich schließlich Fotografie an der FH Dortmund studiert.

Wann bist Du mit Deiner Arbeit zufrieden?

Ich bin mit meiner Arbeit zufrieden, wenn am Ende alles stimmig zusammenkommt und die ursprüngliche Idee auch wirklich sichtbar wird. Meistens merke ich das eher an einem Gefühl als an einem bestimmten Punkt. Wenn ich selbst nicht mehr das Bedürfnis habe, noch irgendetwas zu verändern, ist die Arbeit für mich fertig.

Wann ist der richtige Zeitpunkt, um Kontakt zum Fotografen aufzunehmen?

Am besten nimmt man so früh wie möglich Kontakt auf, sobald eine Idee oder ein konkreter Termin im Raum steht. Es muss noch nicht alles bis ins Detail feststehen. Viele Dinge lassen sich gemeinsam entwickeln. Je früher man spricht, desto besser kann ich planen und auf Wünsche eingehen.

Was macht Deiner Meinung nach ein gutes Foto aus?

Ein gutes Foto muss bei mir nicht unbedingt technisch perfekt sein. Viel wichtiger ist, dass es etwas auslöst ... eine Emotion, eine Erinnerung oder einen Gedanken. Wenn man ein Bild nicht einfach nur anschaut, sondern kurz hängen bleibt und sich damit beschäftigt, hat es für mich etwas richtig gemacht.

Was gefällt Dir an der professionellen Fotografie am meisten?

Am meisten gefällt mir, dass kein Projekt genau wie das andere ist. Ich kann immer wieder neue Ideen entwickeln, mit unterschiedlichen Menschen arbeiten und aus einer ersten Vorstellung am Ende etwas Sichtbares machen. Genau diese Mischung aus Kreativität, Planung und spontanen Momenten macht die professionelle Fotografie für mich so spannend.

Was ist das Besondere an dem Genre, auf das Du Dich spezialisiert hast?

Ich habe mich vor allem auf Mode- und Portraitfotografie spezialisiert. Das Besondere daran ist für mich, dass es nicht nur um Kleidung oder eine Person vor der Kamera geht. Entscheidend sind auch Stimmung, Haltung, Styling und die Geschichte hinter dem Bild. So entsteht im besten Fall etwas, das mehr zeigt als nur das Offensichtliche.

Welche Details sieht nur ein Profifotograf?

Ich glaube, Fotografen achten automatisch auf Dinge wie Licht, Schatten, Körpersprache, Bildaufbau oder kleine Unstimmigkeiten im Hintergrund. Oft sind es genau diese Details, die andere vielleicht gar nicht bewusst wahrnehmen, die aber darüber entscheiden, ob ein Bild am Ende wirklich funktioniert.

Wie bildest Du Dich weiter?

Ich bilde mich vor allem weiter, indem ich viel ausprobiere und mich immer wieder mit neuen Projekten beschäftige. Dazu kommen Magazine, Ausstellungen, andere Fotografen und natürlich auch neue technische Möglichkeiten. Viel lerne ich aber direkt bei der Arbeit, weil jedes Projekt andere Anforderungen mit sich bringt.

Was möchtest Du mit Deinen Fotos ausdrücken?

Mit meinen Fotos möchte ich vor allem eine bestimmte Stimmung oder Emotion vermitteln. Dabei muss die Aussage nicht immer sofort eindeutig sein. Ich finde es spannend, wenn ein Bild Raum für eigene Gedanken lässt und jeder Betrachter etwas anderes darin entdecken kann.

Mit welcher Ausrüstung fotografierst Du am liebsten?

Am liebsten fotografiere ich mit meiner Mamiya RZ67 Pro II. Bei alten analogen Kameras nimmt man sich automatisch mehr Zeit und konzentriert sich stärker auf das Motiv. Je nach Projekt arbeite ich aber auch mit meiner Nikon Z7 II, der Fuji X-E5 oder meiner Polaroid SX-70. Jede Kamera bringt dabei ihre ganz eigene Arbeitsweise und Bildwirkung mit.

Wie wichtig ist Technik beim Fotografieren?

Technik ist für mich beim Fotografieren nicht das Wichtigste. Natürlich sollte man seine Kamera beherrschen, aber am Ende macht die Technik noch kein gutes Bild. Viel entscheidender sind für mich die Idee, die Stimmung, die Person vor der Kamera und das Gefühl, das ein Foto vermittelt.

Was hast Du gemacht, um die ersten Fotoaufträge zu bekommen?

Für meine ersten Fotoaufträge habe ich vor allem viel selbst fotografiert und eigene Projekte umgesetzt. Dadurch konnte ich nach und nach ein Portfolio aufbauen und meine Arbeiten online zeigen. Vieles kam dann über persönliche Kontakte, Empfehlungen und Menschen, die meine Bilder gesehen haben.

Welchen Stellenwert hat die digitale Nachbearbeitung für Dich?

Die digitale Nachbearbeitung ist für mich schon wichtig, weil ich meinen Bildern dadurch ihren eigenen Look geben kann. Dabei verändere ich aber nie das Wesentliche des Fotos. Ich möchte keine übertriebene Beauty-Retusche, durch die ein Mensch am Ende nicht mehr natürlich aussieht.

Welche Tipps würdest Du einem Hobbyfotografen geben, um bessere Fotos zu machen?

Einfach drauflos fotografieren. Und wenn ihr bestimmte Techniken verstehen wollt, macht ruhig erst einmal Copy and Paste. Schaut euch eure Lieblingsfotografen und Lieblingsfotografinnen an und versucht, ihre Bilder zu kopieren. So versteht man am besten, wie gearbeitet wurde und warum ein Bild so funktioniert.

Worin sollten angehende Fotografen und Fotografinnen unbedingt investieren und warum?

Ich würde nicht direkt in die teuerste Technik investieren, sondern vor allem in Zeit, eigene Projekte und Erfahrungen. Eine gute Kamera macht nicht automatisch gute Fotos. Viel wichtiger ist es, viel zu fotografieren, sich mit anderen auszutauschen und ein Gefühl für Licht, Menschen und Bildaufbau zu entwickeln.