Ich bin Miri, vollständig : Miriam Mittag - daher auch der Name "Mittagsfoto". Ich bin seit 2012 ausgebildete Portraitfotografin und seit etwa 5 Jahren vollselbstständig auf dem Gebiet der Hochzeitsfotografie. Nach über 300 Hochzeiten ist es nicht zu hoch gegriffen, sich als Hochzeitsexpertin zu bezeichnen - neben der Fotografie habe ich auch noch einen Brautmodeladen in Radeberg ( liebgewonnen.net ) , in dem ich neugierige Paare gern ausführlich zu Ihrer Hochzeit berate.
Meine ersten Fotos habe ich schon im Grundschulalter gemacht - aber das erste richtige Shooting wird mir immer in Erinnerung bleiben. Es war mit einer Freundin aus dem Harz und wir haben einfach ein bisschen experimentiert.
Ich war schon immer sehr kreativ und habe früher sehr viel gezeichnet. Hier kam ich aber irgendwann an meine Grenzen und fing an das, was ich sehen wollte, zu fotografieren.
Meist nach dem Shooting noch gar nicht. Selbstzweifel packen einen, man weiß nicht ob man alles richtig gemacht hat... der Knackpunkt kommt meist erst, wenn ich sehe, dass meine Kunde ihre Whatsapp Profilbilder zu meinen Bildern wechseln. Erst dann bin ich voller Stolz und kann zufrieden sein
Es gibt keinen idealen Zeitpunkt - Bei Hochzeiten natürlich der, wo der Termin steht - da es nur 4 Samstage im Monat gibt und diese sehr gefragt sind. Bei allen anderen Fotoangelegenheiten natürlich dann, wenn man sich bereit für Fotos fühlt und eine grobe Vorstellung entwickelt hat.
Wenn das Foto einem Gänsehaut macht, oder einen wirklich zu diesem Moment zurückversetzt.. wenn man plötzlich wieder riechen kann, wie du Blumen an diesem Tag gerochen haben. Wenn man das Gefühl des Kleides auf der Haut wieder spürt. Dann ist es echt ein gutes Foto.
Die Möglichkeit Welten und Räume zu schaffen, die ewig in Erinnerung bleiben. Menschen einen kleinen EgoBoost zu geben und das Selbstvertrauen und eigene Bewusstsein zu stärken.
Hochzeiten sind emotional vergleichbar mit einer Achterbahn, und das liebe ich sehr. Auch Ich erlebe bei jeder Hochzeit einen kleinen Adrenalinschub und kann stolz sagen, ich "ernähre mich von diesen positiven & besonderen Emotionen an dem Tag".
Mutti, die in der ersten Reihe hinter dem Brautpaar leise ein Taschentuch zückt ... oder die Schwester, die während der Trauung dem kleinen Neffen noch ein Maoam in den Mund steckt, damit dieser die Trauung nicht stört.
Practise, Practise, Practise - und ab und zu schaue ich mir ein paar Videos an wie sich z.B der Kameramarkt verändert hat.
Ich möchte den Moment festhalten und z.B mit Familienbildern immer wieder ein gutes Gefühl zurückholen.
Ich fotografiere mit digitalen Canon R Kameras und Objektiven - diese sind zwar irgendwie schwerer als die kleinen süßen Sonys ... aber ich bin ein Gewohnheitstier und komme mit der Bedienung der Sony einfach nicht zurecht.
Relativ Nebensächlich - ich kann auch ein gutes Foto mit dem Handy machen. Ob dieses dann aber qualitativ gut genug ist um es als Leinwand zu drucken, ist fraglich.
Ich finde ein Bild sollte shcon gut sein, wenn man es auf der Kamera betrachtet. Dennoch hilft mir die Bildbearbeitung natürlich gerade bei Hautunreinheiten oder schlechten Wetterverhältnissen noch mehr aus dem Foto heraus zu holen.
Erst mal klein Anfangen - Freunde, Familie, Bekannte fotografieren. Vorbilder suchen und klare Ziele setzen.
Schnelle Festplatten - die Bilder werden immer größer und es dauert irgendwann ewig Bilder zu übertragen. Auch sollten Fotografen, die in einigen Bereichen Probleme haben, nicht davor scheuen sich bei Workshops anzumelden.