Hallo,
ich bin in den Job hinein geboren worden da mein Vater schon seit rund 1972 als Fotograf tätig gewesen ist.
Nach einer klassischen Ausbildung im grafischen Gewerbe mit anschließender Weiterbildung bin ich 1989 in das Familienunternehmen eingestiegen. 2021 habe ich die Firma dann komplett übernommen und mache viel Produktfotografie aber auch immer mehr Hochzeiten. Früher habe ich mich immer vor Hochzeiten gedrückt aber irgendwann habe ich dann den Reiz entdeckt dem Brautpaar Erinnerungen für die Ewigkeit zu schaffen.
Leider habe ich da keine Erinnerung mehr was das wohl gewesen sein mag.
Ich habe früher sehr viel unsere Katzen fotografiert, ich denke eine davon wird es gewesen sein.
Da wurde ich rein geboren. Mit einem Fotografen als Vater wird es schwierig,
sich nicht damit zu beschäftigen. Viele Stunden in der Dunkelkammer und es war nie langweilig.
Wenn meine Kunden zufrieden sind und ich mit gutem Gewissen eine Rechnung schreiben kann.
Mir ist es aber auch wichtig das die Kunden mit der erhaltenen Leistung glücklich sind und mich gerne wieder beauftragen.
Ich finde fast immer Zeit E-Mails zu lesen die dann auch zügig beantwortet werden.
Es ist häufig besser Termine frühzeitig zu planen damit es nicht plötzlich hektisch wird und es zu Fehlern kommt.
Wenn es nicht gestellt wirkt und der Augenblick verewigt werden konnte.
Ich finde es unpassend Kunden unbedingt seinen eigenen Stil aufzudrücken.
Die Abwechselung der Motive, immer neue Herausforderungen und am Ende des Tages zu sehen das man wieder etwas geschaffen hat.
Jedes Produkt, Person oder Feier ist individuell und man muss sich immer auf die Situation einstellen können.
exakte Fokusebene, Schärfentiefe und verwendete Blende, Perspektivverzerrungen, Führungslinien
Wir einigen uns immer mit den Kunden das sie knipsen und wir fotografieren.
Fachliteratur und ein gezieltes Training in mehreren Bereichen: Technik, Bildsprache, Analyse und Praxis
Meine Emotion, die Sicht auf die Welt und eine Botschaft oder Geschichte.
Fotografie ist im Grunde eine Form der visuellen Kommunikation.
Ich kann mich nicht von meiner D700 trennen, natürlich gibt es echte Pixelmonster aber ich kann mich nicht dazu durchringen.
Technik ist das Werkzeug. Die Bildidee ist das Entscheidende und die eigene Technik mach 99% vom Foto aus.
Ich erhalte Aufträge über persönliche Empfehlungen oder durch Kollegen. Viele Aufträge aus der Produktfotografie sind Folgeaufträge
Natürlich ist es möglich aus jedem Foto ein Gemälde zu machen aber dann geht der Charme verloren.
Hier und da ein wenig Retusche ist ok, aber mehrere Filter und extreme Farben müssen nicht sein.
Viele Fotos machen und Freunde um Kritik bitten. Wenn ein Foto gut ist dann eventuell auch einen Filter drüber aber meist ist weniger mehr.
In Geduld und in Achtsamkeit Ihrer Umwelt gegenüber, es kommt nur zum Teil auf die Technik an.
Man kann sein Auge und den Blick für Details trainieren und das ermöglicht die Fotos mit dem gewissen aha!