Tungsten - Fotografie seit 1983 - Jens Tungsten

Tungsten - Fotografie seit 1983

Jens Tungsten
 

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Jens Tungsten
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Kannst Du Dich kurz vorstellen?

Tungsten steht für Klein und Fein. Mit über 30 Jahren Erfahrung, zuerst in der analogen dann mit Begeisterung in der digitalen Welt, ist die Fotografie meine schönste Aufgabe. Manche meiner Bilder erschließen sich auf den "2.Blick". Ich fotografiere "offenblendig" mit Gefühl für die Menschen vor der Kamera und ihre Stimmung. Bei Hochzeiten und Portrait Aufnahmen ist mir stets bewusst, dass meine Fotos Jahrzehnte im Gedächtnis bleiben werden und dies verpflichtet mich, gelassen zu bleiben und alles von mir zu fordern. Wenn Sie nicht begeistert wären, hätte ich meinen "Job" nicht gemacht... wobei Job und Passion hier dasselbe sind.

Kannst Du Dich noch an Dein erstes Foto erinnern? Was war es?

Es war wohl im Jahr 1978 mit einer Agfa Pocket ein Baum. Ich habe zuerst vor allem Sonnenaufgang- und Untergänge fotografiert ! Dann kamen Telefotos und Makroaufnahmen hinzu, später bin ich erwachsen geworden, zumindest fotografisch :-) Meine Schlüsselerfahrungen habe ich Mitte der 80er Jahre gemacht: Mit Personen umgehen, eine Spiegelreflex-Kamera bedienen, Filme entwickeln und vergrößern in der Dunkelkammer usw. Seit 2003 fotografiere ich Digital mit den technisch neuesten Bodies und Objektiven und "leiste" mir in der Freizeit das experimentelle Fotografieren. Es hält die Wahrnehmung wach, schafft neuen Ausdruck im Foto und schützt vor Routine-Bildern.

Wie bist Du zur Fotografie gekommen?

Mein Vater war ein begeisterter Hobbyfotograf und hat mir alles Technische beigebracht ! Die Grundlagen aus Blendenzahl, Verschlusszeit und Lichtempfindlichkeit des Films habe ich seit dem in Fleisch und Blut, ebenso das manuelle Fokussieren.

Wann bist Du mit Deiner Arbeit zufrieden?

Sehr sehr oft, die Fotografie erfüllt mich. Wenn ich einmal unzufrieden bin liegt es nicht am Kunden, sondern an meinem Perfektionsdrang. Es ist das Streben nach den perfekten Fotos, das mich treibt.

Wann ist der richtige Zeitpunkt, um Kontakt zum Fotografen aufzunehmen?

Das ist für den Kunden egal. Denn wenn es fast zu spät ist, bekommt man eben nur noch den Fotografen, der Zeit hat.
Ich habe gelernt, das "viel Gerede" oft keine besseren Fotos bringt, wenn der Fotograf im Shooting (aus welchen Gründen auch immer) nicht 100% in place ist.
Ein Fotograf kann weder die Hochzeitsgesellschaft "briefen", noch Anweisungen dem Auftraggeber geben. Er ist immer gut beraten sich vor Ort in perfekter Form ausgeschlafen und wach, voll konzentriert der Fotografie zu widmen, wozu maßgeblich für mich der - zurückhaltende - Umgang mit den Menschen vor der Kamera gehört. Die Flexibilität, das Fotohandwerk und die menschliche Komponente bringen den Erfolg - und Spaß für die Kunden.

Was macht Deiner Meinung nach ein gutes Foto aus?

Gegenfrage: Sprechen wir über Hochzeit, Portrait, Produkt oder Modefotografie ? Es gibt außer den technischen Bedingungen und dem FotoHandwerk jeweils ganz unterschiedliche Intensionen und Aufgaben für das Foto (mein Produkt), welche es zu erfüllen gilt. Meine Antwort: 1.000 Dinge, und die sind noch nicht genug, in der Vorbereitung, dem Shooting und der "Postproduction".

Was gefällt Dir an der professionellen Fotografie am meisten?

Man wird "objektiv" an der Reaktion des Kunden, der dafür viel Geld bezahlt, gemessen. Es ist kein Hobby oder ein Selbstfindungskurs für den Fotografen am Set, er soll "liefern". Dies führt mich stetig zu einer Optimierung meiner Herangehensweise (später ist man immer schlauer) und Fragen nach neuen Perspektiven, im wahrsten Sinne des Wortes. Denn oft stimmt alles, nur bei guter Nachbereitung fällt auf, man doch noch etwas verbessern können - davon profitiert der nächste Auftraggeber.

Was ist das Besondere an dem Genre, auf das Du Dich spezialisiert hast?

Hochzeit, Portrait und Gesellschaftsfotografie haben sich seit über 100 Jahren immer wieder gewandelt und - zumeist- auch weiter entwickelt, wie ich. Das macht es für mich nie langweilig, sonst würde ich das Genre wechseln.

Welche Details sieht nur ein Profifotograf?

Kleine technische Fehler, schlechte Proportionen bei den Bildausschnitten, unvorbereitete Fotomotive (Personen) - was sich beim Shooting im Gesichtsausdruck zeigen kann.

Wie bildest Du Dich weiter?

Lernen durch Feedback annehmen steht bei mir an erster Stelle, insbesondere von anderen Fotografen. Bücher lesen und Kurse besuchen bringt mir leider nicht mehr viel neues, weshalb ich viel intensiver auf die (live) Reaktion von Kunden auf meine Arbeiten warte.

Was möchtest Du mit Deinen Fotos ausdrücken?

In Auftragsarbeiten halte ich mich mit meinen eigenen künstlerischen Ansprüchen zurück ! In der Freizeit suche ich den Kontext zwischen Menschen und Gesellschaft darzustellen. Dabei arbeite ich mittlerweile sehr reduziert mit Farbe.

Mit welcher Ausrüstung fotografierst Du am liebsten?

DSLM Vollformate, teilweise leichte APSC Kameras, mitunter analoges 120er Mittelformat oder manchmal ein 35er-mm Film. Kameramarken sind mir egal, ich habe mit Pentax 1983 (ME Super, klein und leicht mit 1/2.000sec. Verschlußzeit) analog begonnen, kam digital 2003 zu Canon und bin seit 15 Jahren nun bei Nikon.

Wie wichtig ist Technik beim Fotografieren?

Sehr wichtig und wird erst gut beherrscht, wenn man nicht mehr darüber nachdenken muss. Ich arbeite handwerklich, meistens nur ohne die "grüne" Programmautomatik, auch wenns ernst wird. DAs unterscheidet mich von vielen Fotografen, welche nur das digitale Fotografieren kennen.

Was hast Du gemacht, um die ersten Fotoaufträge zu bekommen?

Nichts, man kam auf mich zu. Als ich zur Schule ging wollte sich ein Hochzeitspaar in der Kleinstadt trauen lassen und fand keinen Fotografen. Da sind mein Freund (Fimlentwicklung, -vergrößerung) und ich eingesprungen (Fotograf mit 17 Jahren). Ich habe alles damals in Schwarz Weiß fotografiert, weil wir keine Farbfilme entwickelt haben, wir wollten ja alles aus einer Hand machen. Außerdem war ich bei allen Familienhochzeiten dabei... lange ist es her. Mehr Empfehlungen brauchte ich dann nicht mehr.

Welchen Stellenwert hat die digitale Nachbearbeitung für Dich?

Eine sehr geringe. Meine Presets in den JPGs beinhalten das perfekte Foto. Nur zur Not greife ich auf die RAW-Aufnahmen zurück.

Welche Tipps würdest Du einem Hobbyfotografen geben, um bessere Fotos zu machen?

Viel Praxis, ein wenig YouTube und stete Gespräche über die Fotos die man gemacht hat. Leider haben in den vergangenen 15 Jahren viele die Grundlagen nicht gelernt (Handys). Das werde ich nicht kompensieren können.

Worin sollten angehende Fotografen und Fotografinnen unbedingt investieren und warum?

Außer in Objektiven, vor allem in Zeit, um auf das nächste Set gut vorbereitet zu sein. Die Technik ist heute kein Unterscheidungskriterium mehr.

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