ZANAPHOTOS - Zana Jozeljic aus Braunschweig

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Ein paar Worte über mich

Ich freue mich sehr, dass ihr mich gefunden habt und euch für meine
Fotos interessiert.
Was mich betrifft, ich bin etwas besessen von der Fotografie… und deshalb liebe ich meinen Job so sehr! Meine erste Hochzeit habe ich vor 20 Jahren fotografiert. Ich mag es, bei den Shootings Spaß zu haben. Wenn es sein muss, lege ich mich für ein gutes Bild auch auf den Boden.
Ich möchte euch so ablichten, wie ihr seid, authentisch und unverfälscht.

Mein „Nummer-1-Ziel“ ist, dass ihr euch vor meiner Linse wohlfühlt.
Meine Arbeit gefällt euch so gut, dass auch ihr mit mir zusammenarbeiten
wollt? Kontaktiert mich telefonisch oder per Mail, um einen Termin
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Kannst Du Dich kurz vorstellen?

Ich bin Zana, Fotografin mit Herz, Auge und einer Vorliebe für echte Momente. Ich arbeite hauptsächlich mit natürlichen Lichtstimmungen und liebe es, Menschen so zu zeigen, wie sie wirklich sind – ungestellt, aber stark im Ausdruck. Neben klassischen Fotoshootings arbeite ich auch an freien Projekten, die mir persönlich etwas bedeuten. Ich bin überzeugt: Gute Fotografie entsteht nicht nur mit Technik, sondern vor allem mit Empathie.

Kannst Du Dich noch an Dein erstes Foto erinnern? Was war es?

Leider nicht – ich hatte schon in der ersten Klasse meine erste Kamera und hab einfach drauflos fotografiert. Was genau da als Erstes auf dem Film gelandet ist? Keine Ahnung. Aber ich weiß noch, wie fasziniert ich vom Klick war – und davon, dass man einen Moment festhalten kann, bevor er wieder vergeht.

Wie bist Du zur Fotografie gekommen?

Meine erste Kamera hatte ich schon in der Grundschule – seitdem hat mich das Thema nicht mehr losgelassen. In der Schulzeit habe ich oft im Freundeskreis porträtiert, einfach aus Spaß und Neugier. Irgendwann wurde aus dem Hobby mehr: Ich habe nebenbei erste Aufträge angenommen und mich 2008 schließlich selbstständig gemacht. Seitdem ist die Fotografie mein Beruf – und immer noch meine Leidenschaft.

Wann bist Du mit Deiner Arbeit zufrieden?

Ganz ehrlich? Mein Gehirn hat mit solchen Fragen so seine Probleme. Zufriedenheit ist bei mir kein klarer Zustand, sondern eher ein Gefühl zwischen „Das passt!“ und „Da geht noch was.“ Ich bin dann zufrieden, wenn das Bild echt wirkt – wenn es Emotion trägt und beim Gegenüber etwas auslöst. Perfektion ist dabei nicht das Ziel, sondern Echtheit.

Wann ist der richtige Zeitpunkt, um Kontakt zum Fotografen aufzunehmen?

Bei Hochzeiten: so früh wie möglich. Viele Termine – gerade an beliebten Wochenenden – sind ein bis zwei Jahre im Voraus vergeben. Wer seinen Lieblingsfotografen haben möchte, sollte ihn sich so bald wie möglich sichern. Sonst ist der Wunschtermin oft schneller weg, als man denkt.

Was macht Deiner Meinung nach ein gutes Foto aus?

Emotion beats perfection. Ein gutes Foto muss nicht technisch perfekt sein – aber es muss etwas auslösen. Wenn ein Bild berührt, überrascht oder einen Moment festhält, der echt ist, dann ist es gut. Alles andere ist Beiwerk.

Was gefällt Dir an der professionellen Fotografie am meisten?

Was mich an der professionellen Fotografie fasziniert, ist der Anspruch, auch unter Druck und mit klaren Erwartungen kreativ und einfühlsam zu arbeiten. Ich liebe es, Menschen mit meiner Arbeit wirklich zu erreichen – und gleichzeitig mein eigenes Ding daraus zu machen.

Was ist das Besondere an dem Genre, auf das Du Dich spezialisiert hast?

Ich arbeite mit Menschen – und kein Mensch ist wie der andere. Genau das macht’s für mich aus. Jeder bringt seine eigene Geschichte, Energie und Unsicherheit mit. Mein Job ist es, Raum für Echtheit zu schaffen. Das ist nie Routine, sondern jedes Mal neu.

Welche Details sieht nur ein Profifotograf?

Ein Profifotograf sieht, was andere übersehen: wie das Licht gerade fällt, wie Körperspannung wirkt, wann ein Gesicht natürlich ist – und wann nicht. Wir merken, wenn etwas im Bild stört, bevor andere überhaupt wissen, was sie stört. Es geht nicht nur ums Sehen, sondern ums Wahrnehmen. Und ums Gefühl für den richtigen Moment.

Wie bildest Du Dich weiter?

Durch Austausch. Ich netzwerke viel mit Kolleg*innen, rede offen über Erfahrungen, Stolpersteine und Learnings. Dazu kommen gezielte Workshops, wenn mich ein Thema packt oder ich mich technisch oder kreativ weiterentwickeln will. Der beste Input kommt oft nicht aus Büchern – sondern aus echten Gesprächen mit echten Menschen.

Was möchtest Du mit Deinen Fotos ausdrücken?

Dass Schönheit in jeder Person steckt – nicht in perfekten Posen, sondern in echten Momenten. Ich will Nähe zeigen, Echtheit spürbar machen und Emotion sichtbar werden lassen. Wenn ein Bild sich ehrlich anfühlt, dann hat es für mich seinen Zweck erfüllt.

Mit welcher Ausrüstung fotografierst Du am liebsten?

Ich bin seit drei Jahrzehnten ein Canon-Mädchen – und das bleibt auch so. Mein Herz schlägt besonders fürs 85mm f/1.2. Dieses Objektiv hat einfach Magie: Es fängt Nähe ein, ohne aufdringlich zu sein, und zaubert genau die Tiefe und Weichheit, die ich liebe.

Wie wichtig ist Technik beim Fotografieren?

Sie ist notwendig und nützlich – Punkt. Technik schafft die Grundlage, aber sie ist nicht der Mittelpunkt. Für mich ist sie ein Werkzeug, kein Selbstzweck. Entscheidend ist, was ich damit ausdrücken kann – nicht, wie viele Knöpfe eine Kamera hat.

Was hast Du gemacht, um die ersten Fotoaufträge zu bekommen?

Die Aufträge kamen zu mir – meine Fotografie hat Aufmerksamkeit geweckt. Ich habe damals einfach fotografiert, was mir wichtig war, und Menschen haben gemerkt: Das fühlt sich echt an. So haben sich die ersten Anfragen ganz organisch ergeben.

Welchen Stellenwert hat die digitale Nachbearbeitung für Dich?

Einen erheblichen – ich fotografiere im RAW-Format, weil ich bewusst nachbearbeite. Die Bildbearbeitung ist für mich kein Filter-Overkill, sondern ein Feinschliff: Kontraste setzen, Farben ausbalancieren, Stimmung unterstreichen. Das Bild entsteht beim Fotografieren – aber es wird in der Nachbearbeitung vollendet.

Welche Tipps würdest Du einem Hobbyfotografen geben, um bessere Fotos zu machen?

Hört auf zu viel Technik-Gegrübel – und fangt an zu sehen. Achtet auf Licht. Achtet auf echte Momente. Macht euch locker. Die besten Fotos entstehen nicht durch die teuerste Kamera, sondern durch Gefühl und Geduld. Und: Zeigt weniger – aber besser. Nicht jedes Bild muss raus. Lernen heißt auch, sich selbst zu kuratieren.

Worin sollten angehende Fotografen und Fotografinnen unbedingt investieren und warum?

In gute Festbrennweiten mit offener Blende. Muss nicht das teuerste Objektiv sein – aber es sollte Charakter haben. Offenblende bringt nicht nur schönes Bokeh, sondern hilft auch, ein Gefühl für Bildgestaltung und Licht zu entwickeln. Wer einmal mit einer 50mm oder 85mm Festbrennweite gearbeitet hat, sieht anders – klarer, bewusster.