Thomas Lauff - Fotografie
Hallo, mein Name ist Thomas! Ich fotografiere seit ich meine erste Minolta-Spiegelreflex bekommen habe. Das dürfte so in etwa 1996 gewesen sein. In den 2000ern ging es dann mit digitalen Kameras los. So richtig durchgestartet bin ich dann 2015-16 mehr ...

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Interview mit Thomas Lauff

Kannst Du Dich kurz vorstellen?

"Ich habe mich auf die Fotografie von Menschen und Emotionen spezialisiert.
Auf besonderen Portraits, verliebten Paarshootings, emotionalen Hochzeitsfotos und Bewerbungsfotos mit Stil liegt mein Hauptaugenmerk.
Hinzu kommt noch meine selbstgebaute Fotobox mit Spaßfaktor und alle Arten von Eventfotografie. "

Kannst Du Dich noch an Dein erstes Foto erinnern? Was war es?

"Ohje, das ist schon solange her...
Ich kann mich an mein erstes Vorshooting zur Hochzeit erinnern. Da war ich ganz schön nervös, aber die Ergebnisse und das Staunen der Kunden war überwältigend"

Wie bist Du zur Fotografie gekommen?

"Tja, eigentlich über die Technik. Ich bin sehr technikbegeistert und darüber habe ich dann viel über Kameratechnik und Fotografie durch Youtube-Tutorials gelernt. Naja, aber irgendwann will man dann das Wissen auch in die Tat umsetzen ;-)"

Wann bist Du mit Deiner Arbeit zufrieden?

"Schwierige Frage... Ich versuche das bestmögliche bereits in beim Fotografieren hinzukriegen. Meist gefällt mir der Look direkt aus der Kamera noch nicht ganz so, so dass ich da noch etwas Hand anlege. Ich schaue mir die bearbeiteten Fotos immer nochmal einen Tag später an. Wenn sie mir dann immer noch gefallen, dann ist es gut so"

Wann ist der richtige Zeitpunkt, um Kontakt zum Fotografen aufzunehmen?

"Das kommt darauf an was mein Kunde möchte. Bei Hochzeiten: so früh wie möglich, weil es viel abzustimmen gibt. Bei allen anderen Shootings kann das auch recht kurzfristig geschehen.
Auf jeden Fall sollte man dann einen Fotografen kontaktieren wenn mehr als die üblichen Handyfotos bei rauskommen soll."

Was macht Deiner Meinung nach ein gutes Foto aus?

"Ein gutes Foto weckt im Betrachter Erinnerungen und Emotionen. Das ist bei jedem anders. Ein gutes Foto für mich muss mich ansprechen. Bei Porträts ist es meist der Blick oder die Haltung der porträtierten Person"

Was gefällt Dir an der professionellen Fotografie am meisten?

"Erst war es die Arbeit mit der Technik. Die im Griff zu haben, beruhigt ungemein ;-)
Heute ist es die Arbeit mit Menschen. Ein gutes Foto ist viel mehr als Technik!"

Was ist das Besondere an dem Genre, auf das Du Dich spezialisiert hast?

"Die Arbeit mit (meist ungeübten) Menschen. Wie bekomme ich die Emotionen, die man sich auch nach Jahren noch anschauen möchte und sich gerne daran erinnert?"

Welche Details sieht nur ein Profifotograf?

"Profis haben nicht nur das Motiv im Blick. Es geht um Linien- und Blickführung. Außerdem hat ein Profi das komplette Foto im Blick und achten auf störende Elemente."

Wie bildest Du Dich weiter?

"Weiterbildung geht am besten durch das Doing. Es gibt so viele "Fotolehrer", die aber nur an der Oberfläche kratzen. Es ist sehr schwierig eine Weiterbildung bei einem Fotografen zu finden, dessen Stil mir auch zusagt. Da hilft dann Youtube.
Für die Bildbearbeitung habe ich schon einige Tutorials gekauft."

Was möchtest Du mit Deinen Fotos ausdrücken?

"Ganz kurz: Emotionen, die in Erinnerung bleiben.
Es sollen Fotos sein, die man sich auch nach Jahren noch sehr gerne anschaut und sich an die Momente zurückerinnert."

Mit welcher Ausrüstung fotografierst Du am liebsten?

"Mit meiner :-D
Nein Quatsch. Die Ausrüstung ist gar nicht so wichtig. Am liebsten bin ich bei einem Porträtshoot mit nur einer Festbrennweite unterwegs. Dann kann ich mich am besten mit dem Model arbeiten. Meist sind es aber 3 Objektive: 35mm, 50mm, 85mm"

Wie wichtig ist Technik beim Fotografieren?

"Technik ist wichtig! Sie muss aber in Fleisch und Blut übergehen, so dass man mit dem Model arbeiten kann. Sind wir ehrlich: die meisten Personen standen noch nie so richtig vor der Kamera. Das ist nicht so einfach."

Was hast Du gemacht, um die ersten Fotoaufträge zu bekommen?

"Ich habe meinen Freundeskreis immer und immer wieder genervt ;-)"

Welchen Stellenwert hat die digitale Nachbearbeitung für Dich?

"Die Nachbearbeitung ist wichtig, aber sie sollte nicht dazu dienen Fehler, welche beim Fotografieren gemacht wurden, auszubügeln. Sie soll meines erachtens ein Foto nur optimieren."

Welche Tipps würdest Du einem Hobbyfotografen geben, um bessere Fotos zu machen?

"Kauf dir eine Kamera mit einer guten und lichtstarken Festbrennweite (35mm oder 50mm) und nimm die Kamera immer mit. Das schult den Blick auf Motive. Ich mache das gerne im Urlaub so."

Worin sollten angehende Fotografen und Fotografinnen unbedingt investieren und warum?

"Oha, schwierig... aber was für den Hobbyfotografen gilt, gilt auch für angehende Fotograf*innen. Eine gute und lichtstarke Festbrennweite und los gehts."