Mittagsfoto

Miriam Mittag Talstraße 64 01454 Radeberg
175 EUR / Stunde (mind. 3 Stunden)

Interview mit Miriam Mittag

Kannst Du Dich kurz vorstellen?

"Hi, Mein Name ist Miri und ich bin seit 2012 gelernte Portraitfotografin aus Radeberg, bei Dresden."

Kannst Du Dich noch an Dein erstes Foto erinnern? Was war es?

"Meine ersten Fotos habe ich schon im Grundschulalter gemacht - aber das erste richtige Shooting wird mir immer in Erinnerung bleiben. Es war mit einer Freundin aus dem Harz und wir haben einfach ein bisschen experimentiert."

Wie bist Du zur Fotografie gekommen?

"Ich war schon immer sehr kreativ und habe früher sehr viel gezeichnet. Hier kam ich aber irgendwann an meine Grenzen und fing an das, was ich sehen wollte, zu fotografieren. "

Wann bist Du mit Deiner Arbeit zufrieden?

"Wenn ich das Strahlen meiner Kunden sehe, wenn diese zum ersten mal Ihre Bilder betrachten können."

Wann ist der richtige Zeitpunkt, um Kontakt zum Fotografen aufzunehmen?

"Es gibt keinen idealen Zeitpunkt - Bei Hochzeiten natürlich der, wo der Termin steht - da es nur 4 Samstage im Monat gibt und diese sehr gefragt sind. Bei allen anderen Fotoangelegenheiten natürlich dann, wenn man sich bereit für Fotos fühlt und eine grobe Vorstellung entwickelt hat."

Was macht Deiner Meinung nach ein gutes Foto aus?

"Ein Bild welches ein bestimmtes Gefühl im Leben zurückholt."

Was gefällt Dir an der professionellen Fotografie am meisten?

"Die Möglichkeit Welten und Räume zu schaffen, die ewig in Erinnerung bleiben. Menschen einen kleinen EgoBoost zu geben und das Selbstvertrauen und eigene Bewusstsein zu stärken."

Was ist das Besondere an dem Genre, auf das Du Dich spezialisiert hast?

"Hochzeiten sind emotional vergleichbar mit einer Achterbahn, und das liebe ich sehr. Auch Ich erlebe bei jeder Hochzeit einen kleinen Adrenalinschub."

Welche Details sieht nur ein Profifotograf?

"Mutti, die in der ersten Reihe hinter dem Brautpaar leise ein Taschentuch zückt ... oder die Schwester, die während der Trauung dem kleinen Neffen noch ein Maoam in den Mund steckt, damit dieser die Trauung nicht stört."

Wie bildest Du Dich weiter?

"Practise, Practise, Practise - und ab und zu schaue ich mir ein paar Videos an wie sich z.B der Kameramarkt verändert hat."

Was möchtest Du mit Deinen Fotos ausdrücken?

"Ich möchte den Moment festhalten und z.B mit Familienbildern immer wieder ein gutes Gefühl zurückholen."

Mit welcher Ausrüstung fotografierst Du am liebsten?

"Ich fotografiere am liebsten mit digitalen Spiegelreflexkameras von Canon - mit den voll digitalen komme ich noch nicht zurecht, und mit anderen Marken auch nicht. Ich bin ein Gewohnheitstier :D"

Wie wichtig ist Technik beim Fotografieren?

"Relativ Nebensächlich - ich kann auch ein gutes Foto mit dem Handy machen. Ob dieses dann aber qualitativ gut genug ist um es als Leinwand zu drucken, ist fraglich."

Was hast Du gemacht, um die ersten Fotoaufträge zu bekommen?

"Ich habe meine Bilder damals einfach veröffentlicht bei Facebook und dann ging es wie von selbst."

Welchen Stellenwert hat die digitale Nachbearbeitung für Dich?

"Ich finde ein Bild sollte shcon gut sein, wenn man es auf der Kamera betrachtet. Dennoch hilft mir die Bildbearbeitung natürlich gerade bei Hautunreinheiten oder schlechten Wetterverhältnissen noch mehr aus dem Foto heraus zu holen."

Welche Tipps würdest Du einem Hobbyfotografen geben, um bessere Fotos zu machen?

"Erst mal klein Anfangen - Freunde, Familie, Bekannte fotografieren. Vorbilder suchen und klare Ziele setzen. "

Worin sollten angehende Fotografen und Fotografinnen unbedingt investieren und warum?

"Schnelle Festplatten - die Bilder werden immer größer und es dauert irgendwann ewig Bilder zu übertragen. Auch sollten Fotografen, die in einigen Bereichen Probleme haben, nicht davor scheuen sich bei Workshops anzumelden."