Starke Mamas

Natalie Garbotz Rosenstraße 8 95503 Hummeltal
starke-mamas.de

Interview mit Natalie Garbotz

Kannst Du Dich kurz vorstellen?

"Hey, ich bin Natalie Garbotz, 37 Jahre jung, Mama eines Sohnes und ausgebildete Fotografin mit 16 Jahren Berufserfahrung. Ich bin Inhaberin von "Starke Mamas" in Hummeltal."

Kannst Du Dich noch an Dein erstes Foto erinnern? Was war es?

"Meine ersten Fotos habe ich in meiner Kindheit fotografiert. Ich weiß noch, dass mir meine Mutter eine kleine Knipse geschenkt hat und ich damit alles versucht habe festzuhalten. Die ersten Fotos, an die ich mich bewusst erinnere sind Fotos von Papageien und exotischen Vögeln im Tierpark."

Wie bist Du zur Fotografie gekommen?

"Durch Zufall. Ich hatte bereits eine grobe Vorstellung davon, was ich machen möchte, hatte aber noch nicht das richtige für mich gefunden. Die Ausbildung war eher eine spontane Eingebung und stellte sich dann später als goldrichtig heraus."

Wann bist Du mit Deiner Arbeit zufrieden?

"Wenn ich meine Kundinnen dabei unterstützt habe, sich selbst in besserem Licht zu sehen und ihnen den Mut gegeben habe, ihr eigenes Rolemodel in Sachen "Mutter" zu sein."

Wann ist der richtige Zeitpunkt, um Kontakt zum Fotografen aufzunehmen?

"In meinem Fall: Wenn du schwanger bist oder auch bereits Mutter und dich in der neuen Rolle unwohl / überfordert bist. Es einfach nicht schaffst, dich wohlwollend im Spiegel anzusehen."

Was macht Deiner Meinung nach ein gutes Foto aus?

"Ein gutes Foto ist nur so gut wie die Fotografin, die mit dir gearbeitet hat! Ist ein Foto gut, dann schaust du darauf und kannst DICH sehen, kannst dich annehmen, findest dich schön und fühlst dich gut bei deinem Anblick."

Was gefällt Dir an der professionellen Fotografie am meisten?

"Der Kontakt zu meinen Kundinnen und das gemeinsame ausarbeiten der Konzepte."

Was ist das Besondere an dem Genre, auf das Du Dich spezialisiert hast?

"Alles ist besonders gut geeignet um meine Kundinnen in einem echten und nachhaltigen Veränderungsprozess zu begleiten. Daher habe ich Schwangerschaften und Neugeborenenfotografie gewählt. Aber auch Mamaporträts und Boudoir. "

Welche Details sieht nur ein Profifotograf?

"Ich achte penibel auf ordentlichen Hintergrund, Frisur, schwebende / elektrisierte Haare und auf den korrekten Sitz von Requisite und Kleidung. Aber auch Kleinigkeiten wie ein gutes Posing passend zur Körperform, vorteilhafte Kleidungsschnitte und Kleidungsmuster ... muss drin sein beim Profi."

Wie bildest Du Dich weiter?

"Indem ich mich mit meinen Kollegen austausche und regelmäßig Weiterbildungen buche."

Was möchtest Du mit Deinen Fotos ausdrücken?

"Ich drücke mich selbst nicht aus - ich drücke aus, was meine Kundinnen ausdrücken wollen."

Mit welcher Ausrüstung fotografierst Du am liebsten?

"Mit meiner alten Nikon. Just love it!"

Wie wichtig ist Technik beim Fotografieren?

"Weniger wichtig. Die Technik muss ausreichen um die gewünschten Resultate zu erzielen - und das tut sie in meinem Fall."

Was hast Du gemacht, um die ersten Fotoaufträge zu bekommen?

"Ich habe während meiner Ausbildung kostenlos fotografiert um mir ein Portfolio aufzubauen. Das habe ich bis heute beibehalten. Hier kann ich Neues ausprobieren und meine Art zu arbeiten sichtbar machen. Ansonsten habe ich auf Kooperationen gesetzt und zusätzlich auch ein System für Empfehlungen aufgebaut."

Welchen Stellenwert hat die digitale Nachbearbeitung für Dich?

"Keinen besonders hohen. Entweder mein Foto ist bereits beim auslösen gut genug oder eben nicht. Ist es nicht gut genug, lohnt sich auch die Bildbearbeitung nicht und ich sortiere es aus."

Welche Tipps würdest Du einem Hobbyfotografen geben, um bessere Fotos zu machen?

"1. Lies die Bedienungsanleitung!
2. Kaufe dir ein gutes Buch in Sachen Basics.
3. Praxis, Praxis, Praxis. Fotografieren, fotografieren, fotografieren!"

Worin sollten angehende Fotografen und Fotografinnen unbedingt investieren und warum?

"2 Kamerabodys: Sollte einer mal seinen Dienst versagen, hast du wenigstens noch ein Backup!
50mm Objektiv: Braucht es immer und immer wieder. Sie sind einfach unheimlich lichtstark und echte Allrounder.
85mm Objektiv: Das klassische Porträtobjektiv. Braucht es ebenfalls immer wieder.
Gute Kontakte zu anderen Fotografen: So kannst du dir auch mal Dinge besorgen / ausleihen und bleibst in stetigem fachlichem Austausch.
Business-Starter Workshop: Dinge wie Branding, Storytelling, Buchhaltung, Systeme und Prozesse erstellen... will und muss gelernt sein. Daher macht es definitiv Sinn, sich einen guten Workshop oder Kurs zu buchen, der alles wichtige für den Start abdeckt. "